Startseite
Kontakt
Impressum
Ansprechpartner
Gaststätten / Restaurants
Übernachtungen
 neu im Markt ...            11.11.2016: Hessenbett, Gelnhausen,             20.09.2016: Bürgerservice Stadt Schlüchtern, Büro für Tourismus, Kultur, Freizeit, Schlüchtern,             08.09.2016: Pension "Zum Mohr", Birstein,             19.07.2016: Landgasthof Alte Rainsmühle, Sinntal/Oberzell,             26.04.2016: Ferienwohnung Spessartwald, Steinau/Seidenroth,             03.11.2015: FeWo Familie Günther, Gelnhausen,             09.09.2015: Pension Appartment Huttental, Bad Soden-Salmünster,             09.09.2015: Ferienwohnung Huttental, Bad Soden-Salmünster,             21.07.2015: Fewo Annette, Bad Orb,             16.07.2015: Ferienhaus "Haus an der Bieber", Biebergemünd-Bieber,                
Portal-Suche
Hohe Straße  mehr...
Auf den Spuren von Sebastian Kneipp  mehr...
Geschichte & Geschichten entlang der Birkenhainer Straße   mehr...
Newsletter
 Ihre eMail-Adresse
 


Login
 
Wandern
Pilgern in Hessen

Pilgern - was ist das?

1. Ziele

Pilgern ist eine der ältesten Formen des Unterwegsseins. Seit Jahrtausenden pilgern Menschen in fast allen Religionen zu heiligen Orten, um dort Gott oder einen Heiligen zu verehren, zu beten und Wandlung und Heilung zu erfahren. Im heutigen Hessen waren es vor allem das Grab des Heiligen Bonifatius in Fulda und das Grab der Heiligen Elisabeth in Marburg, die über Jahrhunderte viele Pilgerinnen und Pilger aus ganz Europa anzogen.

2. Wege
Nicht nur das Ziel, sondern auch der Weg dorthin waren den Pilgerinnen und Pilgern wichtig. Sie machten die Erfahrung, dass beim Gehen („.wallen', 'Wallfahrt') etwas in ihnen in Bewegung, zum Fließen kam, was erstarrt und verhärtet war.
Auch die modernen Pilgerinnen und Pilger haben eine Sehnsucht nach Verwandlung und Erneuerung ihres Lebens. Deshalb brechen sie aus ihrem Alltag auf, nehmen manchmal große Mühen auf sich, und kehren geläutert und verwandelt zurück.

3. Faszination dees Pilgerns
Die Faszination und das Geheimnis des Pilgerns liegen zunächst in der Fortbewegung auf den eigenen Füßen. Sie ist die dem Menschen ureigene und angemessene Art des Unterwegsseins und gibt wieder ein gutes Maß in einer maßlosen schnelllebigen Zeit. Die Verbundenheit mit der Natur, nah am Boden und unter dem offenen Himmel, wirkt heilsam und belebend bis in die Tiefen von Leib und Seele. Geistliche Impulse und Rituale (Schwei¬gen, Gebet. Meditation, Achtsamkeit etc.) werden zum Schlüssel der Selbst- und Gotteserfahrung und geben Orientierung auf dem Lebensweg.

4. Einladung
Sie können mit dem Pilgern vor der eigenen Haustür beginnen. Durch den Main-Kinzig-Kreis verlaufen der Jacobsweg und die Bonifatiusroute.

Jakobsweg
der Pilgerweg orientiert sich an dem historischen Fernhandelsweg Leipzig-Frankfurt a. M. 'Des Reiches Straße' und ist ein Abschnitt auf der sog. 'Via Regia', einer alten Kulturstraße Europas, die von der Ukraine bis nach Spanien führte. Er ist eine 140 Kilometer lange Verbindung, die zu dem Netz der Hauptwege der Jakobspilger in Deutschland und damit auch Europa gehört. Pilgernde aus Osten und Norden benutzten diesen Handelsweg mit Santiago de Compostela als ihrem Ziel. Bedeutende Kirchen und Zeugnisse der frühen Christianisierung aus dem achten Jahrhundert liegen auf dem Abschnitt von Fulda durch das Kinzigtal nach Frankfurt zur St. Leonhardskirche am Main. Im Nordern wird der Weg an den Jakobswet über Bremen/Thüringen und Vacha an den Ökumenischen Pilgerweg nach Görlitz angeschlossen. Über den Mainuferweg nach Mainz und weiter nach Kaiserslautern knüpft der Pilgerweg im Westen gleichzeitig an die europäische Streckenführung in Richtung Frankreich und Galizien an. Er ist auch ideal als Radpilgerweg, da er teilweise über den Hessischern Radweg 'R 3' geführt wird. Dank sehr guter Verkehrsanbindung mit Bahn und Bus durch den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sind verteilte Tagesetappen möglich.
Pilgerführer zum Jacobsweg mit Wegbeschreibung und Streckenübersicht sowie weitere Informationen finden Sie unter
www.sprengel-hanau.de/jakobsweg

Bonifatiusroute
Die Bonifatiusroute folgt den Spuren des Trauerzuges der im Jahr 754 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung den Leichnam des Missionars und Kirchenreformers Bonifatius von Mainz zu seiner letzen Ruhestätte nach Fulda brachte. Ausgangs- und Endstation der Route sind die beiden bedeutenden alten Bischofsstädte Main und Fulda mit ihren beindruckenden Kirchenbauten. Dazwischen verbindet die Route unterschiedliche Kulturlandschaften. Nach der Überquerung des Rheins verläuft die Strecke im Regionalpark Rhein-Main durch die sonnigen Weinberge des Rheingaus. Auf der einen Seite der Gebirgszug des Taunus, auf der anderen Seite die Skyline der Großstadt mit ihren impinierenden Hochhäusern. Die Route durch die Wetterau beeindruckt durch weiter Acker- und Streuobstflächen. Auf den Wanderwegen durch die Wälder des Vogelsberges, zeugen dessen Höhen von vor langer Zeit erloschener vulkanischer Tätigkeit. Das Fuldaer Land bezaubert durch seine schmucken Dörfer mit liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern. Im barocken Dom von Fulda endet die Bonifatiusroute.
Aktuelle Informationen unter: www.bonifatius-route.de
  Imagebroschüre
Gastgeber ABC




Gastgebersuche
Wanderweg eröffnet ungeahnte Perspektiven auf die Spessartlandschaft  mehr...
Umweltmesse 2010