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Wandern
Kur- und Wellnessroute
König-Heinrich-Sprudel
König-Heinrich-Sprudel
Die Kur- und Wellnessroute - Von Kurpark zu Kurpark

Die sinnvollste Verbindung zwischen zwei Kurorten ist die zu Fuß. Und so hat ein findiger Touristiker im Main-Kinzig-Kreis die Kur- und Wellnessroute ausbaldowert, von Bad Soden- Salmüster nach Bad Orb, von Kurpark zu Kurpark
Wir starten an der Spessart-Therme in Bad Soden-Salmünster. Dort, im Kurpark, steht ein Brunnen mit einer Art Schornstein in der Mitte, aus dem es ordentlich plätschert.

Der König-Heinrich-Sprudel weißt mit 300 Litern pro Sekunde nicht nur eine sehr hohe natürliche Schüttung (artesischer Brunnen) auf, sondern ist auch auf Grund seiner hydro-chemischen Zusammensetzung eine Besonderheit. Es kann nach der Definition des Deutschen Bäderverbandes als eisen- und kohlensäurehaltige Thermalsole bezeichnet werden. Dabei überschreitet der König-Heinrich-Sprudel - ebenso wie der Fritz-Hamm-Sprudel - den Mindestgehalt an Natrium-Chlorid (Kochsalz) um ein Vielfaches der erforderlichen Mindestmenge. Wer bei 'König-Heinrich-Sprudel' also an Durstlöscher denkt, liegt daneben: Ein Liter enthält 90 Gramm Salz. Zum Trinken ist er völlig ungeeignet, für Solebäder ist er dagegen klasse.

Zwischen der Kurstadt Bad Soden-Salmünster und der Märchenstadt Steinau schillert auf 70 Hektar die Wasserfläche des Kinzigstausees, der nächsten Station der Kur- und Wellnessroute.
Der von 1976 bis 1982 für damals 70 Millionen Mark (ca. 35 Millionen Euro) errichtete Stausee dient gleichermaßen dem Hochwasser als auch der Naherholung. Für die Menschen des Kinzigtals hat der Stausee schon manche Hochwasserkatastrophe verhindert.

Und für die Naherholungssuchenden ist er ein kleines Paradies. Der Rundweg um den See lockt Jogger ebenso wie Spaziergänger und Fahrradfahrer.
Aber: Auf dem See kreuzt die Tretboot- und Ruderbootflotte eines Bootsverleihers. 10 Boote hält der Bootsverleiher parat. In den Sommermonaten zusätzlich zwei Ruderboote. Die Boote können mit vier Personen besetzt werden und sind vor allem für Jugendliche eine Attraktion.

Und wer nach der Bootspartie über dem Staussee Hunger nach etwas Deftigem verspürt, kann gerne in die nahegelegenen Restaurants gehen. Beispielsweise zum Mittagessen in die Rimbachfarm, wo ein großer Naturspielplatz insbesondere die Kinder lockt.

Allerdings, schwimmen ist auf dem Stausee nicht erlaubt. Die Wasserqualität des Stausees ist gut, die Schwebstoffe im See machen das Wasser undurchsichtig,
Außerdem sollen die Wasservögel, die hier ihrem Brutgeschäft nachgehen, geschützt werden.

Wir überqueren die Staumauer und biegen sofort dahinter auf einen kleinen Uferpfad ein, der uns zum bereits genannten Bootsverleih mit Imbiss führt. Dann beginnt der Aufstieg zur Seidenröther Warte.
Die Seidenröther Warte ist neben den anderen Warten ein historischer Wartturm.

Im Mittelalter dienten die Warten als Beobachtungsposten. Von jeder der vier Warten bestand Sichtkontakt zum Schlossturm mitten in der Stadt. So konnten die Einwohner Steinaus in Krisenzeiten durch Flaggen-, Horn- oder Rauchsignale rechtzeitig vor drohender Gefahr gewarnt werden.
Von der Seidenröther Warte führt die Wanderroute weiter nach Alsberg.

Alsberg liegt oben. 300 Höhenmeter über der Talsperre. Der Aufstieg ist medium steil, dafür wird man oben angekommen mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Der Weg führt uns an der Golfanlage des Golfclub Spessart vorbei, wo man immer mal zuschauen kann, wie ein kleiner Ball mit Schmackes durch den Spessart gedroschen wird. Die 850 Mitglieder verteilen sich dabei auf 18 Löcher.

Der Golf-Club Spessart, einer der ältesten Golfplätze Hessens, gilt als Garant für faires und sportliches Golfspiel in allen Handicapklassen.
Obwohl der höchste Punkt 530 Meter beträgt, bestimmt die Hochplateaulage seinen Charakter ohne wirkliche Anstiege. Das geschlossene Platzdesign bietet kurze Wege vom Grün zum jeweils nächsten Abschlag.
Der Platz wird von der Spessartlandschaft bestimmt. Es gibt uralten Baumbestand, Streuobstwiesen, zahlreiche kleine Teiche und natürliche Biotope. Grundsätzlich gilt eine Faustregel: auch wenn nicht sichtbar, die Grüns fallen zum Tal hin ab.

Alle zusätzlichen Einrichtungen gruppieren sich zentral um das Clubhaus. Das Putting-Grün, die Chipping-Zone und ein Kurzplatz befinden sich direkt unterhalb der Terrasse. Die Driving Range mit überdachten Abschlagboxen liegt direkt am Parkplatz.
Die Bahnen 1 – 9 bieten ein interessantes und abwechslungsreiches Spiel. Teilweise schmale, teilweise breite Fairways, von Wald und Wiesen begrenzt, führen zu gut verteidigten Grüns.
Die Bahnen 10 – 18 sind breit und großzügig angelegt. Lediglich durch kleine Baum- und Buschgruppen begrenzt, wirken sie sehr weitläufig. Bei schlechtem Spiel entschädigt die Fernsicht bis zur Rhön, dem Vogelsberg und dem Taunus. Wer will, kann aus dem clubeigenen Restaurant zuschauen und sich dabei auf den Abstieg vorbereiten.

Hinter Alsberg stoßen wir auf einen Wallfahrtsweg, dem wir bergab folgen.
Im Tal mit dem schönen Namen Klinggrund angekommen erreichen wir die Hirschbornteiche, ein in der ganzen Region beliebtes Ausflugsziel und ein idealer Ort für eine Pause.
Die drei Hirschbornteiche mit der Kneipptretanlage sind eine beliebtes Ausflugsziel, das auch mit dem Rad bequem erreichbar ist. Rund um die Hirschbornteiche und um die in der Nähe gelegene Mühlwiese befinden sich zudem einige Wanderwege.
Dieses Naturschutzgebiet erkundet man am besten auf einem 60-minütigen Rundweg, der auf einer informativen Wandertafeln am Parkplatz Mühlwiese, an der Straße von Salmünster nach Mernes, beschrieben wird.
Hier ist auch alles für eine Rast und für Freizeitaktivitäten vorhanden: Grillanlage, ein Kinderspielplatz und eine Liegewiese.
Bildeiche in Bad Soden-Salmünster
Bildeiche in Bad Soden-Salmünster
Jetzt geht es wieder bergauf zur Bildeiche.
Das namensgebende heutige Naturdenkmal „Bildeiche“ steht noch als abgestorbener Baum. Über ihre Entstehung als „Bild“- Eiche ist so gut wie nichts bekannt. Vermutlich erinnert sie jedoch nicht an einen Unfall an dieser Stelle. Sie wird wohl als „Bildbaum“ wie viele andere entstanden sein:
An Stellen, wo Grenzen aufeinandertrafen, pflanzte oder verwendete man als Grenzmarke einen Baum, oftmals eine langlebige Eiche. Diese Grenzbäume wurden manchmal sogar durchbohrt und als Lochbaum in Grenzverlaufsurkunden bezeichnet.

Die Bildeiche ist wahrscheinlich als Wegekreuzungsbaum entstanden. Denn direkt neben ihr kreuzen sich heute nicht mehr in Gebrauch befindliche Altwege. An solchen Stellen ließ man solche Bäume als Wegemarke ebenfalls stehen.
Und so schmückte irgendwann ein mit seinem Fuhrwerk dort immer wieder Vorbeikommender den Baum mit einem Kreuz oder mit einer Marienstatue. Ein Anderer versah das Kreuz oder die Marienfigur vielleicht mit einer Rückwand und einem Dach. Und der Nächste ließ ein Hauskästchen mit Glasscheibe anfertigen, um Kreuz oder Figur vor der Witterung zu schützen. Fertig war der „Bildbaum“, in unserem Falle eine Eiche, die „Bildeiche“. Der Name ging in den Sprachgebrauch ein (“von der Bildeiche ist‘s noch eine Dreiviertelstunde ...“) und kam so auch in die Flur- und Landkarten. Der Ort eignete sich ja zum Rasten für die Fuhrwerke: Von Ost nach West war dort eine Verschnaufpause fällig, von West nach Ost wurden Ladung und Hemmschuhe nochmals kontrolliert, bevor es bergab ging.

Wie beliebt die Stelle dort ist, zeigen noch zwei weitere Andachtskästen an benachbarten Bäumen – und vor allem die kleine Kapelle. Sie wurde von dem Bad Orber Spätheimkehrer Karl Acker Ende der 1950er Jahre erbaut. Dieser hatte in sowjetischer Kriegsgefangenschaft gelobt, wenn er heil wieder in die Heimat käme, wollte er auf der Bildeiche eine kleine Marienkapelle erbauen. Seine Bitte wurde erfüllt und er löste nach ein paar Jahren sein Versprechen ein. Die heutige Kapelle ist schon ein Nachfolgebau, vor einigen Jahren fiel die erste einem Blitzschlag zum Opfer.
Die Bildeiche und heute die Kapelle sind auch deshalb beliebt und bekannt, weil der 53er Weg zugleich der alte Wallfahrtsweg von Bad Orb zur Heiligkreuzkirche auf dem Alsberg ist.

Etwas weiter am Weg kommen wir an die Orber Grenze, die den Orbern so wichtig ist, dass sie sogar ein Schild aufgehängt haben.

Wir steigen steil ab und landen nach gut 22 Kilometer an unserem Ziel, dem Kurpark von Bad Orb.
Im Kurpark finden Sie neben dem über 200 Jahre alte Gradierwerk, einen Lehr-Kräutergarten und die Konzerthalle, in der regelmäßig Konzerte und Theatervorstellungen angeboten werden. Am Rande des Kurparks beginnt zudem Deutschlands längster Barfußpfad.

Das Gradierwerk ist das größte noch bestehende Gradierwerk in Hessen. Mit 155 Metern Länge, 12 Metern Breite und 18 Metern Höhe ragt das letzte von 10 Technikdenkmälern aus der Zeit der Salzgewinnung inmitten des Kurparks empor. Das ortsgebundene Heilmittel, die Bad Orber Sole, rieselt über den Schwarzdornreisig und erfreut vor allem Gesundheitsurlauber, denn das Freiluft-Inhalatorium garantiert ein Klima wie am Meeresstrand.
In einer Abstimmung des hessischen Fernsehens wurde es zudem zusammen mit der Skyline von Frankfurt zur beliebtesten Sehenswürdigkeit in Hessen gewählt.
Das Gradierwerk ist von Frühlingsanfang bis Anfang November in Betrieb.

In den schönen Talauen des Orbbaches können die Wanderer auf 4500 Metern Deutschlands längen Barfußpfad mit natürlichen Bachqueren, Fühl- und Balancierstationen entdecken.
In einer ausgewählten Abfolge von Sinnesfeldern eröffnen Rinde, Sand und Flusskiesel das Outdoor-Erlebnis. Ein Balken der 100-jährigen Saline fördert Geschicklichkeit und Spaß. Das Spiel der Natur bietet Ihren Füßen ein umfangreiches Repertoire. Holz aus dem hessischen Spessart in Sinnesflächen gestaltet, regt Ihre Füße an, das ist Reflexzonenmassage im Wohlfühl-Takt.
Umrahmt von den Bergen des hessischen Spessarts, mit Parks, Bachauen, Wiesen und Wäldern, erlebbar im Wechsel der Jahreszeiten und anregend für Körper und Geist, erwartet Sie der Barfußpfad.
Eigenständig oder in einer gut zweistündigen
Erlebnisführung können Sie den Weg immer wieder neu entdecken.
Der Barfußpfad ist täglich von Mai bis Mitte Oktober nutzbar.


Die Kur- und Wellnessroute ist eine eher anspruchsvolle Wanderung, die gerade in den Steigungen viel verlangt. Ein Rucksack und festes Schuhwerk sind mehr als nur empfehlenswert.
Karte der Kur- und Wellnessroute
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